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Aktualität in Belgien Druckversion   |   Änderungsdatum 30.03.2020

02/03/2020: INFORMATIONSBRIEF: VORBEUGUNG UND BEKÄMPFUNG DES VIRUS DER AFRIKANISCHEN SCHWEINEPEST IN BELGIEN - ÜBERSICHT ÜBER DIE SACHLAGE. (PDF)


Gemäß Artikel 15.1.3. des Gesundheitskodex für Landtiere (2018) – siehe die Selbstdeklaration der OIE – ist Belgien noch stets frei von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei in Gefangenschaft gehaltenen Schweinen und Wildschweinen.

Es ist mehr als ein Jahr - am 13. September 2018, um genau zu sein - her, dass unser Land seinen seuchenfreien Status für die ASP bei frei lebenden Wildschweinen verloren hat, nachdem die ersten Krankheitsfälle in der Nähe von Étalle im Süden der Provinz Luxemburg festgestellt wurden. Von dort aus breitete sich die Krankheit im Laufe der Monate nach Westen und Norden aus. Seit April 2019 ist die Lage stabil und es werden wenige neue Infektionen festgestellt. Mitte August 2019 wurde die letzte Infektion bei einem kürzlich verstorbenen Wildschwein nachgewiesen. Seitdem wurden einzig und allein 4 Tierkörper (nur Knochen) von infizierten Tieren gefunden, die bereits länger als 3 Monate tot waren.

Die aktuellste Anzahl der positiven Fälle bei Wildschweinen finden Sie auf der Seite der Wallonischen Region: https://www.wallonie.be/fr/peste-porcine-africaine.

Ziel der Bekämpfung der ASP ist es, die Ausbreitung innerhalb der Wildschweinpopulationen so weit wie möglich einzugrenzen und den Virus schlussendlich auszurotten. Des Weiteren wird ein besonderes Augenmerk auf die Vorbeugung gelegt, sodass der Virus nicht von den Wildschweinen auf die Schweinehaltungsbetriebe überspringt. Die Zuständigkeiten sind zwischen den Regionen und der FASNK aufgeteilt, wobei erstere für Wildschweine zuständig sind und letztere für Hausschweine verantwortlich ist. Die Tätigkeiten der einzelnen Zuständigkeitsebenen werden aufeinander abgestimmt, damit die Bekämpfung so effizient wie möglich abläuft.

Chronologischer Überblick über die Zonen

Die Zonen, die unmittelbar nach Auftreten der Infektionsfälle eingerichtet wurden, sind im Laufe der Monate unter Berücksichtigung der Ausbreitung der Krankheit angepasst worden.

  • So wurde am 14. September 2018 in einem ersten Schritt eine provisorische infizierte Zone abgesteckt.

In dieser Zone wurden Maßnahmen in Bezug auf Wildschweine und Hausschweine ergriffen. Infolge der Entscheidung des Föderalministers für Landwirtschaft wurden zwischen dem 29. September und dem 2. Oktober 2018 alle Schweine in dieser Zone geschlachtet. Die Erneuerung der Bestände wurde den Betrieben bis auf Weiteres untersagt.

Infizierte Zone

  • Diese Zone wurde am 23. November 2018 - nachdem die Situation klarer geworden war - durch zwei Zonen ersetzt, wie sie in den europäischen Rechtsvorschriften vorgesehen sind:
    • Die Zone II oder infizierte Zone ist das Gebiet, in dem sich die infizierten Wildschweine aufhalten.
    • Die Zone I ist eine Pufferzone, die die Zone II vollständig umgibt.

In diesen Zonen I und II gelten Maßnahmen, die sowohl Wildschweine als auch Hausschweine betreffen und die im Einklang mit der europäischen Gesetzgebung stehen.

  • Da infizierte tote Wildschweine außerhalb der Zone II aufgefunden wurden, wurden die Zonen im Januar, Februar und März 2019 sowie im Januar 2020 nach Westen und Norden erweitert. Die Zonen wurden seitdem nicht mehr vergrößert.

Sie können die Maßnahmen, die die Wallonische Region in Bezug auf die Wildschweine und die Nutzung der Wälder in den Zonen eingeleitet hat, unter dem folgenden Link nachlesen: http://www.wallonie.be/fr/actualites/mesures-de-lutte-contre-la-peste-porcine-africaine

Die Maßnahmen in Bezug auf Hausschweine finden Sie in der Rubrik „Maßnahmen und Vorbeugung“.

 
   
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