www.fasnk.be       FASNK - AFRIKANISCHE SCHWEINEPEST (ASP)
Föderalagentur für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette
HOME
FR NL DE



 

Aktualität in Belgien Druckversion   |   Änderungsdatum 21.01.2020

Es ist vor allem wichtig, zu wissen, dass Belgien im Sinne des Artikels 15.1.3. des Landtierkodexes (2018) – siehe die Selbsterklärung der OIE – frei von der Afrikanischen Schweinepest bei Hausschweinen und gehaltenen Wildschweinen ist.

Nachdem ein mit der Afrikanischen Schweinepest infiziertes Wildschwein in der Zone I Norden - zwischen Les Fossés und Mellier (Léglise) - tot aufgefunden wurde, wurde die Abgrenzung der Sperrzonen in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission angepasst. Die Zone I (Pufferzone) und Zone II (infizierte Zone) wurden beide auf den Norden ausgeweitet.

Die ersten Fälle der Afrikanischen Schweinepest wurden am 13. September 2018 bei toten Wildschweinen in der Region Étalle - in der Provinz Luxemburg - festgestellt. Das neueste Update zur Anzahl der positiven Fälle bei Wildschweinen finden Sie auf der Website der Wallonischen Region - Portail de la Wallonie, unten "Combien de sangliers infectés ?".

Koordinierte Maßnahmen zwischen den Entscheidungsebenen wurden unverzüglich eingeleitet, um die Verbreitung des Virus auf der Ebene der wilden Fauna und der Schweinezuchtstätten zu verhindern. Die Zuständigkeiten sind so verteilt, dass alles, was die wilde Fauna betrifft, in den Zuständigkeitsbereich der Regionen fällt, und alles, was die Zucht- und Hausschweine betrifft, zum Aufgabenbereich der FASNK zählt.

In gemeinsamem Einverständnis haben die FASNK und die Wallonische Region am 14. September eine provisorische infizierte Zone um die registrierten Fälle abgegrenzt.  

Infizierte Zone

In dieser Zone wurden Maßnahmen ergriffen, die sowohl die Wildschweine als auch die Hausschweine betreffen.

Was die Hausschweine anbelangt, wurden diese infolge der Entscheidung von Herrn Denis Ducarme, Föderalminister für Landwirtschaft, zwischen dem 29. September und dem 2. Oktober 2018 getötet. Den Betrieben, die in dieser Zone ansässig sind, ist die Erneuerung der Bestände untersagt, bis eine neue Anordnung herausgegeben wird.

Um die europäische Gesetzgebung einzuhalten, wurde die provisorische infizierte Zone am 23. November 2018 in Absprache mit der Europäischen Kommission überarbeitet und durch 2 unterschiedliche Zonen ersetzt: eine Zone I und eine Zone II.

Die Zone II ist die Zone, in der sich die infizierten Wildschweine aufhalten.

Die Zone I ist eine Pufferzone, die die Zone II umgibt und die einen Teil der alten infizierten Zone (= Zone I Süden) sowie eine neue Zone im Norden der infizierten Zone (= Zone I Norden) umfasst.

In den Zonen I und II gelten Maßnahmen, die sowohl Wildschweine als auch Hausschweine betreffen und die im Einklang mit der europäischen Gesetzgebung stehen.

Die Maßnahmen bezüglich der Wildschweine und der Nutzung der Wälder werden von der Wallonischen Region getroffen und sind unter folgendem Link abrufbar:http://www.wallonie.be/fr/actualites/mesures-de-lutte-contre-la-peste-porcine-africaine.

Sie können alle Anwendungsmaßnahmen für die Hausschweine in der Rubrik „Maßnahmen und Vorbeugung“ einsehen.


 
   
Unsere Aufgabe ist es, die Sicherheit der Nahrungsmittelkette und die Qualität unserer Nahrungsmittel zu überwachen, um die Gesundheit der Menschen, Tiere und Pflanzen zu schützen.

SEITEN : FASNK Berufssektoren
FASNK Verbraucher
Portal Wallonien
Flämische Region
Wissenschaftlicher Ausschuss der FASNK
KONTAKT :
Landwirtschaftliche Betriebe, Transporteure,... Kontaktieren Sie die LKE der FASNK
Kontaktstelle FASNK der Verbraucher
Pressesprecher der FASNK