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Aktualität in Europa und in der Welt Druckversion   |   Änderungsdatum 30.03.2020

Die ASP ist endemisch in Subsahara-Afrika. In den letzten Jahren ist die Krankheit auch in Südostasien aufgetreten, wo sie unter anderem in China, Südkorea und Vietnam ausgebrochen ist.

Mit Hinblick auf Europa ist die Verbreitung der ASP in Ost- und Südeuropa im Laufe der letzten Jahre deutlich angestiegen (Polen, Litauen, Lettland, Estland, Tschechische Republik, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Russland, Weißrussland, Ukraine, Moldawien, Serbien, Griechenland). In diesen Ländern wurden und werden immer noch zahlreiche Krankheitsfälle festgestellt, sowohl bei Wildschweinen als auch bei Hausschweinen. Nur der Tschechischen Republik ist es gelungen, die Krankheit nach ihrem Auftreten bei Wildschweinen auszurotten. Auch in anderen Teilen Europas und zwar in Sardinien wird die ASP regelmäßig nachgewiesen. Die Krankheit ist dort seit Jahrzehnten sowohl bei Wildschweinen als auch bei Schweinen in Freilandhaltung endemisch.

Trotz der ergriffenen Maßnahmen grassiert der Virus der ASP weiterhin in Osteuropa. Die Krankheit breitet sich auch mehr in Richtung Westen aus. So wurde die Krankheit Ende November 2019 im Westen Polens und unweit der deutschen Grenze nachgewiesen.

Zwei Faktoren liegen der Ausbreitung zugrunde:

  • Die Wildschweine sind ein Erregerreservoir. Durch ihre unkontrollierbaren Fortbewegungen sorgen die Wildschweine dafür, dass sich die Krankheit systematisch in benachbarten Zonen, die noch nicht betroffen sind, ausbreitet.
  • Was die Einschleppung der Krankheit in entfernte Regionen oder Länder anbelangt, ist der Mensch der größte Risikofaktor. Der Virus kann lange in Fleisch und Erzeugnissen, die aus Fleisch von infizierten Schweinen gewonnen wurden (beispielsweise Wurstwaren), überleben. Wenn Personen, die aus einer infizierten Zone zurückkehren und kontaminierte Produkte mitbringen, derartige Produkte beispielsweise in der Natur zurücklassen, können sie auf diese Weise Wildschweine oder Schweine anstecken.

In allen Ländern der Europäischen Union sind die Bekämpfungsmaßnahmen identisch. Sie sehen die Einrichtung von Sperrzonen vor, in denen die Beförderung von lebenden Schweinen, Schweinefleisch und Erzeugnissen aus Schweinefleisch untersagt ist. Diese verordneten Zonen werden regelmäßig angepasst, um der epidemiologischen Situation Rechnung zu tragen (Durchführungsbeschluss 2014/709/EU).

Sperrzonen in der EU (26.03.2020)

Es werden auch Maßnahmen gegenüber von der Krankheit betroffenen Drittländern genommen, insbesondere gegenüber von benachbarten Drittländern der EU (Russland, Weißrussland, Ukraine, Moldawien, Serbien).

 
   
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