www.fasnk.be       FASNK - AFRIKANISCHE SCHWEINEPEST (ASP)
Föderalagentur für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette
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  Maßnahmen in ganz Belgien Druckversion   |   Änderungsdatum 30.03.2020

Die für alle Schweinebestände in ganz Belgien geltenden Maßnahmen können derzeit wie folgt zusammengefasst werden:

  1. Die Ansammlungen von Schweinen - einschließlich der Verladung von Schweinen verschiedener Herkunft in ein und dasselbe Transportmittel - sind verboten. Die Schweine dürfen demzufolge lediglich in ein leeres Fahrzeug verladen werden und müssen direkt von der Zuchtstätte zum Zielort befördert werden. Eine Ausnahme wird für die Verladung von Schweinen aus verschiedenen Betrieben in ein und dasselbe Fahrzeug zwecks Beförderung zum Schlachthof gemacht. Dies muss natürlich mit strengen Biosicherheitsmaßnahmen einhergehen.
  2. Der Zugang zu jedem Schweinebetrieb oder Ort, an dem Schweine gehalten werden, wird nur den Personen gewährt, die für die einwandfreie Funktionsfähigkeit des Betriebes unerlässlich sind.
  3. Es ist in den 72 Stunden nach dem Kontakt mit einem Wildschwein untersagt, einen Schweinebetrieb zu betreten oder mit Schweinen in Berührung zu kommen.
  4. Alle Materialien, Maschinen, Ausrüstungsgegenstände, Kleidungsstücke, Schuhe, Fahrzeuge usw., die durch den Virus der ASP kontaminiert worden sein könnten, dürfen nicht in einen Schweinebetrieb verbracht werden.
  5. Es ist verboten, ein totes oder erlegtes Wildschwein sowie einen Teil dieses Tieres zu einem Schweinebetrieb oder an einen Ort, an dem Schweine gehalten werden, zu bringen.
  6. Die Fütterung von Schweinen mit Speiseresten aus der Küche ist untersagt.
  7. In jedem Schweinebetrieb und an jedem Ort, an dem Schweine gehalten werden, müssen strenge Biosicherheitsmaßnahmen ergriffen werden.
  8. Neue Schweine, die in einen Schweinebestand eingestellt werden, müssen unter Quarantäne gestellt werden.
  9. Alle Transportmittel, die für die Beförderung von Schweinen genutzt werden, müssen nach jeder Beförderung gereinigt und desinfiziert werden.
  10. Jeder Schweinehalter muss seinen Tierarzt hinzuziehen, sobald er bei seinen Tieren klinische Probleme feststellt. Der Tierarzt kann nur dann eine Behandlung beginnen, wenn er zugleich Tierkörper oder Proben an die ARSIA oder DGZ zwecks Untersuchung auf die ASP sendet.

Die ASP ist eine meldepflichtige Krankheit. Jeder (klinische) Verdacht muss der FASNK gemeldet werden. Diese Verpflichtung gilt für Tierhalter, Tierärzte, Labore und jede Person, die in diesem Sektor tätig ist.

 
   
Unsere Aufgabe ist es, die Sicherheit der Nahrungsmittelkette und die Qualität unserer Nahrungsmittel zu überwachen, um die Gesundheit der Menschen, Tiere und Pflanzen zu schützen.

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