www.fasnk.be       FASNK - AFRIKANISCHE SCHWEINEPEST (ASP)
Föderalagentur für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette
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  Maßnahmen in ganz Belgien Druckversion   |   Änderungsdatum 10.05.2019

Vorbehaltlich möglicher neuer Entwicklungen lassen sich die Anwendungsmaßnahmen, die für alle Schweinebestände auf dem gesamten Staatsgebiet gelten, wie folgt zusammenfassen:

  1. Die Ansammlungen von Schweinen - einschließlich der Gruppierungen von Schweinen verschiedener Herkunft in ein und demselben Transportmittel - sind verboten. Die Schweine dürfen demzufolge lediglich in ein leeres Fahrzeug verladen werden und müssen direkt von der Zuchtstätte zum Zielort befördert werden. Ab dem 14. Februar 2019 ist die Verladung von Schweinen aus verschiedenen Betrieben in ein und dasselbe Fahrzeug wieder erlaubt, um die Tiere zum Schlachthof zu befördern. Dies muss natürlich mit strengen Maßnahmen zur Biosicherheit einhergehen.
  2. Der Zugang zu jedem Schweinebetrieb oder Ort, wo Schweine gehalten werden, ist den Personen vorbehalten, die für die einwandfreie Funktionsfähigkeit des Betriebs unerlässlich sind.
  3. Es ist binnen der 72 Stunden, die auf den Kontakt mit einem Wildschwein folgen, nicht zulässig, einen Schweinestall zu betreten oder mit Schweinen in Kontakt zu kommen.
  4. Material, Maschinen und Ausrüstungsgegenstände, die möglicherweise mit dem Virus der Afrikanischen Schweinepest kontaminiert sind, dürfen nicht in einen Schweinebetrieb eingeführt werden.
  5. Es ist verboten, ein totes oder erlegtes Wildschwein sowie einen Teil dieses Tieres zu einem Schweinebetrieb oder einem Ort, wo Schweine gehalten werden, zu bringen.
  6. Die Fütterung von Schweinen mit Speiseresten aus der Küche ist untersagt.
  7. In jedem Betrieb und Ort, wo Schweine gehalten werden, müssen strenge Maßnahmen zur Biosicherheit ergriffen werden.
  8. Schweine, die neu eingeführt und einem Schweinebestand hinzugefügt werden, müssen unter Quarantäne gestellt werden.
  9. Alle Transportmittel, die der Beförderung von Schweinen dienen, müssen nach jeder Beförderung gereinigt und desinfiziert werden.
  10. Jeder Schweinezüchter muss seinen Tierarzt hinzuziehen, sobald er klinische Probleme feststellt. Letzterer kann nur eine Behandlung beginnen, wenn er zugleich Kadaver oder Proben an die ARSIA oder DGZ sendet, um sie auf die Afrikanische Schweinepest untersuchen zu lassen. 

Die ASP ist eine meldepflichtige Krankheit. Jeder Verdacht muss der FASNK gemeldet werden. Die Halter, Tierärzte und Laboratorien sind zur Meldung verpflichtet.

 
   
Unsere Aufgabe ist es, die Sicherheit der Nahrungsmittelkette und die Qualität unserer Nahrungsmittel zu überwachen, um die Gesundheit der Menschen, Tiere und Pflanzen zu schützen.

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