Diese Seite anzeigen in : Français Niederländisch Deutsch

Suchmaschine  



Sitemap
 
Startseite > Berufssektoren > Tierproduktion > Tiere > Tiergesundheit > Virus Schmallenberg
Startseite Über die FASNK Kontakt Berufssektoren Beratungsdienst Checklisten "Inspektionen" Eigenkontrolle Finanzierung der FASNK Gesetzgebung Labor Lebensmittel Ombudsdienst fÜr Anbieter Pflanzenproduktion Pflichterklärung Selbstständige Tierärzte Tierproduktion Zulassungen, Genehmigungen und Registrierungen Verbraucher Beratungsauschuss Wissenschaftlicher Ausschuss Publikationen Praktisches

Achtung : Die deutsche Fassung der Website der Föderalagentur enthält nur einen Teil der Informationen, die in der französischen oder niederländischen Fassung verfÜgbar sind.



 
 

Virus Schmallenberg



   

Pressemitteilungen


Was ist der Schmallenberg Virus ?


Maßnahmen und Verfahren


Situation in Belgien und im Ausland

Analyseergebnisse

Präsentationen

Nützliche Links



Nach oben



Pressemitteilungen

19/01/2012

Schmallenberg Virus: Erster Fall bei einem Rinderfötus (PDF)

18/01/2012 Belgien ist nicht betroffen von den Importeinschränkungen von Russland (PDF)
23/12/2011 Erster Fall des Schmallenberg Virus in Belgien (PDF)
22/12/2011

Virus Schmallenberg : Ein neuer Virus festgestellt bei Rindern und Schafen in Deutschland und den Niederlanden (PDF)



Nach oben


Was ist der Schmallenberg Virus ?


Im November 2011 wurde ein neuer Virus in mehreren Proben von Rindern und Schafen, die atypische Symptome aufwiesen, identifiziert. Der Schmallenberg Virus ist Teil der Familie der Bunyaviridae, Genus Orthobunyaviridae und verwandt mit dem Virus Akabane, Aino und Shamonda.

Bei den Rindern löst der Virus zwei Arten Symptomatologien aus.

Die erste Art Symptomatologie äußert sich durch relativ allgemeine Symptome wie Fieber, Appetitverlust, Verschlechterung des Allgemeinzustands, fast 50 % Rückgang der Milchproduktion, sogar Diarrhö. Diese Symptome verschwinden im Allgemeinen nach einigen Tagen.

Die zweite Art Symptomatologie bezieht sich insbesondere auf das Abkalben und äußert sich durch Fehlgeburten, Totgeburten und angeborene Missbildungen.

Bei Schafen und Ziegen wird nur die an die Geburt gebundene Art Symptomatologie beobachtet.

Dieser Art Virus wird vor allem durch Steckmücken (Culicoïda) übertragen, was die Epidemiologie der beobachteten Fälle erklärt. (Anstieg der Anzahl Fälle im September, dann Rückgang Ende Oktober).

Die aktuellen Informationen geben an, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass der Virus kein oder kaum Risiken für die Volksgesundheit birgt.



Nach oben


Maßnahmen und Verfahren

Zur Zeit sind weder in der europäischen Gesetzgebung noch in einem anderen Mitgliedsstaat Vorbeugungs- und Bekämpfungs-maßnahmen gegen diese Krankheit vorgesehen. Wenn der Halter jedoch unerklärbare Symptome beobachtet, bitten wir Ihn seinen Tierarzt zu benachrichtigen, um das melden einer meldpflichtigen Krankheit ausschließen zu können.

Die ausübenden Tierärzte werden darum gebeten auf klinische Fälle bei Rindern, Schafen und Ziegen zu achten, die eine Infektion mit diesem Virus auslösen könnten.

Wenn eine Infektion mit dem Schmallenberg Virus nicht ausgeschlossen werden kann, müssen der DGZ/ARSIA diese Fälle gemeldet werden und dem Labor folgende Proben geschickt werden:

  • für lebende Tiere: Vollblut und Serum sowie eine Probenentnahme aus der Nase und eine Diarrhöe-Probe,
  • für Fehlgeburten und tot geborene Tiere: der ganze Fötus.

Diesen Proben muss eine gute Anamnese beiliegen sowie die Angabe: ,,Schmallenberg Verdacht‘‘.

Außer für eine Behandlung der Symptome von angesteckten Tieren existiert zur Zeit keine spezifische Behandlung für den Schmallenberg Virus.


Nach oben


Situation in Belgien und im Ausland

Zurzeit ist es noch nicht möglich zu bestimmen, ob der Schmallenberg Virus neu ist oder ob er schon seit längerem in den Rinder-, Schafs- und Ziegen-beständen in Europa zirkuliert.

Während dem Sommer 2011 wurden dem nationalen deutschen Referenzlabor atypische Symptome bei Milchkühen gemeldet. Es konnte eine steigende Anzahl infizierter Herden bis Ende Oktober aufgespürt werden, wobei die Anzahl Fälle dann Ende Oktober wieder stark abfiel.

Seit dem 1. Dezember wurden in den Niederlanden zahlreiche Fälle von Totgeburten und Missbildungen bei Lämmern (Totgeburten mit verdrehtem Hals, Wasserkopf, fehlgebildete Gliedmaßen,...) registriert. Einige Fälle von Kälbern, die ebenfalls die gleichen Symptome aufwiesen, wurden gemeldet.

 

Ende Dezember wurde der erste Fall in Belgien bei neu geborenen Lämmern aufgespürt, die Missbildungen aufwiesen und/oder Totgeburten. Andere Fälle sollten aufgespürt werden und dies vor allem, da die Periode der Trächtigkeit hauptsächlich bei den Schafen und Ziegen bald beginnen wird.


Nach oben


Analyseergebnisse

Analyseergebnisse (PDF) (14/05/2012)
   

Karte mit Betrieben, in denen der Virus aufgespürt wurde (PDF) (14/05/2012)

   


Nach oben


Präsentationen

Schmallenberg Krankheit


Nach oben


Nützliche Links

Newsletter für Tierärzte
Risk Profile Humaan Schmallenbergvirus
ECDC
DG SANCO
EFSA
Friedrich-Loeffler-Institut (DE)
Ministry of Economic Affairs, Agriculture and Innovation (NL)
Department for Environment Food and Rural Affairs (UK)
Ministère de l'agriculture, de l'alimentation, de la pêche, de la ruralité et de l'aménagement du territoire (FR)
Unsere Aufgabe ist es, die Sicherheit der Nahrungsmittelkette und die Qualität unserer Nahrungsmittel zu überwachen, um die Gesundheit der Menschen, Tiere und Pflanzen zu schützen.

Druckversion   |   Änderungsdatum 14.05.2012   |   Nach oben


Copyright © 2012 FAVV-AFSCA. Alle Rechte vorbehalten.