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Was ist ein Produktrückruf? Druckversion   |   Änderungsdatum 05.04.2019


Hier die Art Ansage, die Sie manchmal im Radio hören oder die Sie in der Zeitung lesen. ,,Die Joghurtbecher der Marke X wurden vom Markt genommen…‘‘ oder auch ,,die Supermarktkette Y ruft ein Los tiefgekühlte Scampis seiner eigenen Marke zurück.‘‘ Wenn Sie dieses Produkt gekauft haben, nicht verzehren und es in das Geschäft zurückbringen, es wird zurückerstattet. Daraufhin folgt eine Beschreibung des Produkts, mit der Losnummer, dem Verfallsdatum und eventuell dem Ursprung, einem Foto der Verpackung…

Es erscheint uns logisch, dass ein Unternehmen um die Zufriedenheit seiner Kunden bemüht ist und kein Produkt mehr verkauft, das einen Fehler aufweist, sogar zurückerstattet, wenn es schon verkauft wurde. Dabei handelt es sich ebenfalls um eine gesetzliche Verpflichtung. Jedes in der Nahrungsmittelkette tätige Unternehmen, das Gründe zu der Annahme hat, dass ein Produkt schädlich für die Gesundheit der Menschen, Tiere oder Pflanzen ist, muss folgende drei Dinge unternehmen:

  • sofort Maßnahmen treffen, um die Gefahr zu beseitigen (z.B. die Produkte sperren, Sie vom Markt nehmen oder zurückrufen, siehe weiter hinten);
  • die Nahrungsmittelagentur umgehend über die Gefahr und die unternommenen Maßnahmen informieren;
  • seine Handelspartner und wenn notwendig, die Verbraucher informieren.

Die zu treffenden Maßnahmen hängen von der Art Produkt ab und dem Platz, an dem sie sich in der Nahrungsmittelkette befinden zum Zeitpunkt der Feststellung des Problems.
  1. Falls es sich um Rohstoffe handelt, die eine Gefahr darstellen, dann müssen sie gesperrt werden (keine Verwendung mehr möglich). Wenn sie von anderen Niederlassungen geliefert wurden, muss die FASNK informiert werden, um beim verantwortlichen Lieferanten eine Untersuchung durchzuführen und die Produkte bei anderen Kunden zu beschlagnahmen.
  2. Wenn die Gefahr verarbeitete Produkte betrifft, müssen diese gesperrt werden und die FASNK muss benachrichtigt werden, wenn das Produkt die Niederlassung verlassen hat. Das Unternehmen muss dann das Produkt sofort vom Markt nehmen, d.h. seine Kunden informieren, dass dieses Produkt nicht mehr in den Handel gelangen kann oder, wenn das Produkt schon an den Verbraucher verkauft wurde und ein Risiko für die Gesundheit darstellt, das Produkt zurückrufen indem die Verbraucher über eine Pressemitteilung informiert werden.

Es bestehen 3 unterschiedlich eingestufte Maßnahmen:
  • Sperrung: die Produkte bleiben vor Ort: weder Verwendung noch Transport an Kunden. Das bedeutet konkret, dass sie nicht mehr verkauft werden können.
  • Rücknahme: besteht darin, die betreffenden Produkte von allen Handelspartnern (z.B. Lebensmittelunternehmen, Groß- oder Einzelhandel) zurückzuziehen.
  • Rückruf (oder Recall): besteht daraus, die Verbraucher darum zu bitten, die betroffenen Produkte nicht zu verzehren oder zu verwenden und sie in das Geschäft zurückzubringen.

Es ist das Unternehmen, welches das Produkt auf den Markt bringt, (der Produzent, der Importeur, der Verkäufer,…) das den Verbraucher informieren muss. Wenn es dies nicht tut, kümmert sich die FASNK darum und stellt dem Zuwiderhandelnden ein Protokoll eines Verstoßes aus.

Die FASNK veröffentlicht ebenfalls auf seiner Webseite die Pressemitteilungen der Unternehmen. Sie können diese auf unserer Webseite www.fasnk.be, unter der Rubrik Verbraucher > Produktrückruf einsehen.


Unsere Aufgabe ist es, die Sicherheit der Nahrungsmittelkette und die Qualität unserer Nahrungsmittel zu überwachen, um die Gesundheit der Menschen, Tiere und Pflanzen zu schützen.

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